Gemeinde Bredenbek
im Amt Achterwehr
Aktuelles
Kummerkasten
Lernen und Leben in der Grundschule Bredenbek
Schulprogramm für den Zeitraum Schuljahr 2007/08, 2008/09 und 2009/10
Grundschule Bredenbek
Wakendorfer Weg 2
24796 Bredenbek
Telefon:04334/188241
Fax: 04334/188242
e-mail:Grundschule.Bredenbek@t-online.de
Allgemeine Daten und Zahlen unserer Schule
Die Grundschule Bredenbek hat eine langjährige Tradition. Nach Aufzeichnungen über die ältere Geschichte des Kirchspiels Bovenau unterrichtete der erste Lehrer Christopher Schandorf bereits in der Zeit von 1729 - 1750 in Bredenbek. Der erste Band der Schulchronik beginnt mit dem Lehrer Joachim Voß (1777-1797). Aus der Volksschule, in der bis zu 219 Kinder von drei Lehrern unterrichtet wurden (1949), ist 1971 eine reine Grundschule geworden. Das Schulgebäude wurde 2005 umfassend renoviert und ausgebaut.
Das Einzugsgebiet der Grundschule umfasst ausschließlich den Bereich der Gemeinde Bredenbek. Zusätzlich besuchen zur Zeit acht Kinder aus den benachbarten Gemeinden Klein-Königsförde und Bovenau in einem Gastschulverhältnis unsere Schule, so dass insgesamt 88 Kinder von vier Lehrkräften unterrichtet werden. Nach dem Wegfall der Schuleinzugsbereiche im Schuljahr 2007/08 wird sich die Zahl voraussichtlich weiter nach oben entwickeln.
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurde die Nutzung des Internets auf das gesamte Schulgebäude erweitert. Neben den Computern in den Klassenräumen steht auch ein PC-Raum mit sechs Plätzen zur Verfügung. Für den Computereinsatz wurden die Schullizenzen für windows xp, office, budenberg, paragraf und scola erworben.
Die Klassenräume sind mit ergonomischen Schulmöbeln ausgestattet. Außerdem haben wir eine kleine Schulbühne, die wir für unsere Veranstaltungen nutzen. Nach Bedarf kann der Zuschauerraum durch eine mobile Trennwand vergrößert werden.
Auf dem Schulhof befinden sich Klettergerüste, ein Basketballkorb, eine Tischtennisplatte und aufgemalte Hüpfspiele. Darüber hinaus gibt es Spielekisten mit Kleingeräten, ein Hockeyspiel, Jonglierkisten und fünf Einräder. Um den Kindern Rückzugsmöglichkeiten in den Pausen zu bieten, wurde ein kleiner „Ruhegarten“ auf dem Schulgelände eingerichtet. Im Rahmen der Projekttage 2006 wurde ein Piratenschiff gebaut, das in diesem Jahr zur Sandkiste umgestaltet wird.
Seit Beginn des Schuljahres 2006/07 sind wir eine verlässliche Grundschule. Die Kinder der 1. & 2. Klasse haben täglich vier Unterrichtsstunden. Es kann jedoch nicht zugesichert werden, dass diese Stunden täglich zur gleichen Zeit erteilt werden. Die Kinder können also von der 1. bis zur 4. Stunde (7.30 Uhr bis 11.25 Uhr) oder aber von der 2. bis zur 5. Stunde (8.15 Uhr bis 12.25 Uhr) Unterricht haben.
Die Kinder der 3. & 4. Klasse haben täglich fünf Unterrichtsstunden in der Zeit von 8.15 Uhr bis 13.15 Uhr. Durch das von der Schulkonferenz beschlossene Vertretungskonzept wird es in der Kernzeit möglichst keinen Unterrichtsausfall geben. An den Tagen besonderer Schulveranstaltungen oder Aktivitäten wird die Verlässlichkeit auf Beschluss der Schulkonferenz aufgehoben. Die Eltern werden rechtzeitig informiert. Solche Tage sind die Projekttage, der Basteltag vor der Adventszeit, Ausflugstage und das Kinderfest. An Zeugnistagen und am letzten Schultag vor Weihnachten dauert der Unterricht auf Beschluss der Schulkonferenz von 8.00 – 11.00 Uhr. Die Betreute Grundschule, die es seit dem Schuljahr 2001/02 gibt, sichert die Betreuung der Kinder in der Zeit ab 7.15 Uhr bis 13.15 Uhr zu.
Der Sportunterricht findet in der Turnhalle statt, die wir mit einem zehnminütigen Fußmarsch erreichen. Daher ist es notwendig, die Sportstunden zu blocken.
Pädagogische Ziele und deren Umsetzung
Unsere pädagogischen Ziele - außer einer soliden Grundbildung aller Kinder – lauten unverändert:
- Erziehung zur Selbstständigkeit - die Kinder sollen das Lernen lernen,
- Stärkung des Selbstwertgefühls,
- das friedliche Lösen von Konflikten,
- Anderen zu helfen und sich helfen zu lassen,
- die Meinung anderer zu akzeptieren,
- die gemeinsame Verantwortung für den Erhalt unserer Umwelt zu erkennen,
- die Freude an sportlicher und musikalischer Betätigung zu wecken,
- das Interesse an der plattdeutschen Sprache zu wecken.
In einem Klima des friedlichen Miteinanders von Kindern, Lehrkräften und Eltern soll die Schule nicht nur als Lernort verstanden werden, sondern auch als ein gemeinsamer Lebensmittelpunkt, für den es gilt, Verantwortung zu übernehmen.
Diese Ziele sollen durch vielfältige Unterrichtsformen erreicht werden, die handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen ermöglichen. Abwechslungsreiche Methoden wie Freiarbeit, Stationslernen und Wochenplanarbeit sollen ebenso bei der Umsetzung helfen wie feste Rituale (Morgenkreis, gemeinsames Frühstück, ...) und gemeinsame Aktionstage. Regelmäßige Projekttage sind eine wertvolle Ergänzung des Regelunterrichts. Hier können besondere handwerkliche, künstlerische, musische und sportliche Themen behandelt werden, die am Rande oder außerhalb des normalen Unterrichts liegen.
Die Pausenordnung bietet vielfältige sportliche Aktivitäten auf dem Schulhof, aber auch die Gelegenheit, sich in den Klassenraum oder in den „Ruhegarten“ zurückzuziehen. Die Möglichkeit, Jonglieren und Einradfahren zu erlernen, wird von vielen Kindern gerne genutzt. In den vergangenen Jahren wurden die erworbenen Fähigkeiten oft im Rahmen von Projekttagen, Kinderfesten oder Sportwochen vorgeführt.
Der Sportunterricht wird im Verlauf des Schuljahres durch folgende Aktivitäten ergänzt:
- Teilnahme am Laufabzeichenwettbewerb des LSV. Seit sieben Jahren unterstützen wir damit gleichzeitig die Aktion "Lebensläufe" der Welthungerhilfe.
- Teilnahme an den Hallenmeisterschaften im Fußball
- Teilnahme am Dorflauf im Rahmen der Sportwoche des SSV Bredenbek
- Floorballturniere mit anderen kleinen Grundschulen
Ein ganz besonderer Höhepunkt in der Grundschulzeit ist die klassenübergreifende Planung, Erarbeitung und Aufführung eines Schulmusicals mit der 3. und 4. Klasse. In den Jahren 1997, 1999, 2001, 2003, 2005 und 2007 sind die Produktionen "Die Tütenprinzessin", "Sepp, der Depp", "Blubberfroh", „Diabolino“, „Ab ins All“ und „Ronja“ entstanden. Im Juni 2009 ist ein weiteres Musical geplant. Auf diese Weise werden in besonderem Maße Sprache, Gesang, Ausdruck, Phantasie und das Selbstbewusstsein gefördert.
Für viele Aktivitäten in unserer Schule brauchen wir die konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern. Diese zeigt sich in folgenden Bereichen:
- Mitarbeit im Klassen- und Schulelternbeirat
- Spende und Mitarbeit im Förderverein
- Unterstützung bei Schulaufführungen
- Mitorganisation von Festen
- Begleitung bei Wanderungen und Fahrten
- Anbieten von Projekten während der Projektwoche
- Themenelternabende
- Elternfeuerwehr
Wichtig für die Arbeit in der Schule ist die gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Sie ist gekennzeichnet durch:
- die ständige Kommunikation mit den für die Schule zuständigen Ausschüssen und dem Bürgermeister,
- die öffentlichen Auftritte der Schule zum Neujahrsempfang, zur DRK-Weihnachtsfeier und zur Sportwoche
- die Musicalaufführungen in der Schule.
Darüber hinaus legen wir sehr viel Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Institutionen:
- der Schulförderverein unterstützt seit dem 30.05.1995 die vielfältigen Aktivitäten der Schule
- Kirche (Einschulungsgottesdienst und einmal im Jahr ein Unterrichtsgang in die Kirche nach Bovenau)
- Kindergarten (gemeinsame Elternabende, Konferenzen, Informationsveranstaltungen und Aktionen, Schnuppertag)
- DRK
- Feuerwehr
- Kasse 2000
- Polizei
- Sportverein
- Bücherei
Der Kontakt zur Grundschule unserer Partnergemeinde Brandshagen in Mecklenburg-Vorpommern wird gepflegt. Zuletzt besuchten wir sie im Juni 2004; es war bereits die vierte Fahrt einer 4. Klasse seit 1996. Gegenseitige Besuche sind für das Jahr 2007 und 2008 geplant.
Alle zwei Jahre führen wir eine Klassenfahrt mit der 3. und 4. Klasse nach Wyk auf Föhr durch.
Die Evaluation des letzten Schulprogamms ergab eine große Zufriedenheit mit der Arbeit in unserer Schule und keine Hinweise für Schwerpunkte in den kommenden drei Jahren. Trotzdem sollen zwei Punkte hinzugefügt werden:
- In jedem Schuljahr soll eine Autorenlesung stattfinden.
- Die „Petze-Ausstellung“ soll regelmäßig einmal in vier Jahren bestellt werden.
Nach drei Jahren wird mit Fragebögen für Schüler, Eltern und Lehrer überprüft und bewertet, inwieweit das Schulprogramm umgesetzt werden konnte und wo sich Voraussetzungen geändert haben.
"Kinder sind keine Fässer,
die gefüllt, sondern Feuer,
die entzündet werden wollen"
(Rabelais)
